Preis der Heilbronner Bürgerstiftung

Bürgerstiftungspreis 2019

09.10.2019 „Preis der Heilbronner Bürgerstiftung 2019“ geht an Ambulanten Hospizdienst und ARGE Flüchtlingshilfe

Der Ambulante Hospizdienst Heilbronn ist Träger des „Preises der Heilbronner Bürgerstiftung 2019“, mit einem weiteren Hauptpreis wurde die Arbeit der ARGE Flüchtlingshilfe Heilbronn gewürdigt. Beim Ambulanten Hospizdienst Heilbronn kümmern sich rund fünfzig besonders engagierte Ehrenamtliche um sterbenskranke Mitmenschen. Bereits seit 2014 besteht mit der ARGE Flüchtlingshilfe in Heilbronn ein großes ehrenamtliches Engagement, aktuell engagieren sich rund 215 Personen aktiv in der städtischen Flüchtlingsarbeit. Bei der feierlichen Verleihung des Preises im Abraham-Gumbel-Saal im Heilbronner Bankhaus erhielt der Hospizdienst den Bürgerstiftung-Award sowie einen Scheck über 750 Euro aus den Händen des Stiftungsratsvorsitzenden Oberbürgermeister Harry Mergel sowie des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Karl Schäuble. Für die ARGE Flüchtlingshilfe gab es eine Urkunde sowie einen Scheck über 1.250 Euro. Bei der Preisverleihung wurde bekannt, dass das Thema für den Bürgerstiftungspreis 2020 sich um den Aspekt Nachhaltigkeit handelt.

Das sehr breit gefächerte und sehr aktive Ehrenamt in Heilbronn stellte OB Mergel in den Mittelpunkt seines Grußwortes – und warf dabei einen Blick zurück auf die Bundesgartenschau, die auch von den zahlreichen ehrenamtlich Aktiven mit getragen wurde. Und: Ohne das Ehrenamt sei der hohe Standard zum Beispiel im Sozialen, in der Kirche oder den Vereinen nicht denkbar. Auf die Hauptpreisträger eingehend sagte Mergel, dass der Charakter einer Stadt sich im Umgang mit den Schwachen zeige. Und auf die Mitwirkenden im Rahmenprogramm eingehend, wie den Chor der Silcherschule, den Projektchor des Robert-Mayer-Gymnasiums und das Klavier-Ausnahmetalent Samuel Santosa sowie die zahlreich ausgezeichneten Jugendlichen: „Wir haben in letzter Zeit viel über die Stadt der Zukunft gesprochen – heute haben wir davon einiges erlebt.“

Karl Schäuble, Vorstandsvorsitzender der Heilbronner Bürgerstiftung, lobte die beeindruckende Weise, wie die Preisträger gezeigt haben, wie Probleme vor der Haustüre gelöst werden können. Und erinnerte dabei an die Gründungskonzeption der Bürgerstiftung: „Alle reden von der Bürgergesellschaft, die das Leitbild unserer Zeit werden soll. Doch gute Absichten alleine reichen nicht aus. Gebraucht werden praktikable Konzepte, mit denen Bürgerinnen und Bürger Probleme vor der eigenen Haustür angehen können.“

Die Bedeutung des Ehrenamtes und das wichtige Miteinander in einer Stadt betonte auch Jürgen Pinnisch, Vorstandsmitglied der Volksbank Heilbronn, in seinem Grußwort. Er unterstrich die Bedeutung der Bürgerstiftung für die Heilbronner Bürgergesellschaft und auch, dass die Trennung von Jahresversammlung und Vergabe Bürgerstiftungspreis diesen und seine Träger aufwerte.

Bereits zum 7. Mal verlieh die Heilbronner Bürgerstiftung den "Preis der Heilbronner Bürgerstiftung". Wie bereits im vergangenen Jahr wurde gemäß dem Motto der Stiftung "Bürger für Bürger" der Preis für bürgerschaftliches soziales Engagement ausgelobt. Im Mittelpunkt stand dabei soziales Engagement in Heilbronn, das nicht von einer Organisation oder Institution ausgeht. Dieses Engagement von Einzelpersonen und Schulen ist der Heilbronner Bürgerstiftung wichtig, da hier oft unbürokratisch und effektiv geholfen wird. So konnten weitere Personen und Schülergruppen für ihren großen Einsatz Preise entgegennehmen.

Gewürdigt mit Urkunde und Geldpreis wurde auch die ehrenamtliche Arbeit weiterer besonders engagierter Mitbürgerinnen und Mitbürger: Dieter Schröder, der sich als langjähriger Mitarbeiter im Wartberg-Leseclub über die normalen Anforderungen hinaus engagiert, Helmut Halter, ehrenamtlicher AG-Leiter Fußball in der Grundschule Biberach, Rose und Manfred Knodel, Großelternpaar an der Fritz-Ulrich-Gemeinschaftsschule, das sich im AG-Bereich und bei Brotzeit außerordentlich engagiert, Nicole Ruiz-Maile und Joachim Drauz, Elternvertreter an der Fritz-Ulrich-Gemeinschaftsschule, Monika Kleine, Gründungsmitglied Pfiffigunde und Vorstandsmitglied, sowie Iris Lang, der die Bewohner des Atoll e.V. besonders am Herzen liegen, wurden ausgezeichnet.

Bei der Gruppe Schulen und Schüler wurde eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Aktivitäten von den Juroren gewürdigt. So die Kulturgruppe „Hot Wheels“ der Fritz-Ulrich-Gemeinschaftsschule, die sich im Rahmen einer Kulturwoche für ein Rollstuhlprojekt entschieden und das stufenübergreifende, fünftägige Projekt gestaltete. Gewürdigt wurde auch die Klasse 4b der Silcherschule, die beim Aktionstag "Heilbronn zeigt Gesicht" mit großem Engagement, freundlicher, aufgeschlossener Art und Weise auf Erwachsene zugegangen ist und im wahrsten Sinne "Gesicht gezeigt" hat. Anerkennung fand auch die Projektgruppe „Heilbronn zeigt Gesicht“ der Luise-Bronner-Realschule mit engagierten freiwilligen Schülern der Klassen 7, 8 und 9 und drei Außenklassen der Paul-Meyle-Schule.

Für die Luise-Bronner-Realschule gab einen weiteren Preis für die „Projektgruppe Stolperstein“, in der vier Mädchen über Monate hinweg über die ehemalige jüdische Bürgerin der Stadt, Betty Weiss, recherchierten. Für ihre außerordentliche Bereitschaft zur Mitverantwortung in der Schule gewürdigt wurden von der Wartbergschule Hasir Mahmood, Julia Content, Monika Mihaylova und Bengur Pardilov, von der Elly-Heuss-Knapp-Gemeinschaftsschule Donika Demiri, Nimet Geleri und Sarah Winkler, von der Grundschule Heilbronn Biberach die Pausenengel der aktuellen Klassen 4a und 4b, von der Heinrich-von-Kleist Realschule die Catering-Gruppe, die „Ähs-Ähm-Vau Dammrealisten“ der Dammrealschule (sie starteten vor drei Jahren das Projekt „Heilbronner Drachenboot-Schülermeisterschaft“. Mit diesem Projekt begeisterten sie im ersten Jahr 17 und in diesem Jahr bereits 27 Teams für den Drachenbootsport), die fünfzehn Pausenengel der Grundschule Alt-Böckingen sowie die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 3b, die einen direkt neben der Schule liegenden Spielplatz turnusmäßig von Abfällen befreien.

 

Bürgerstiftungspreis 2018

Auch in diesem Jahr schreibt die Heilbronner Bürgerstiftung wieder den „Preis der Heilbronner Bürgerstiftung“ aus. Gemäß dem Motto der Stiftung ist der diesjährige Preis ein Preis von Bürgern für Bürger, ein Preis, der bürgerschaftliches soziales Engagement in Heilbronn belohnt, das nicht von einer Organisation oder Institution ausgeht. Vorschläge können bis 22. Oktober eingereicht werden.

Kennen auch Sie Menschen, die sich um Heilbronner Bürgerinnen und Bürger kümmern? Dann melden Sie dies an die Heilbronner Bürgerstiftung, damit sie beim Preis der Heilbronner Bürgerstiftung berücksichtigt werden.

 

Bürgerstiftungspreis 2017

Heilbronner Geschichten / Heilbronn 2050 - Visionen

Heilbronn 2050 - Visionen“ lautete das Thema des 5. Preises der Heilbronner Bürgerstiftung. Gefragt war, wie Heilbronner und Heilbronnerinnen das Leben in der Stadt im Jahr 2050 sehen. Ausgeschrieben war der Preis in drei Kategorien: Schüler und Schülerinnen bis einschließlich Klasse 7, Schüler und Schülerinnen ab Klasse 8, sowie für Erwachsene. Die Jury, bestehend aus Rita Agirman, Bernd Berggötz, Dr. Anna Christ-Friedrich, Claudia Ihlefeld, Gisela Käfer, Nicolai Köppel, Robert Mucha, Prof. Dr. Bärbel Renner, Lisa Roth, Karlheinz Trumpf und Monika Ziller sowie von der Stiftung Angelika Biesdorf und Thomas Schick, beschloss, in diesem Jahr keinen Award zu vergeben. In der Kategorie 3 gab es Anerkennungen, in der Kategorie 2 einen Sonderpreis für den Text „Unauffällig“ von Daniela Dinse aus Lauffen. In der Kategorie 1 wurden sechs Anerkennungen übergeben sowie ein dritter Preis für „Die Cyberattacke“ von Nestoras Nwoye, ein zweiter Preis für „Das seltsame Phänomen“ von Sebastian Kreh und ein erster Preis für den Beitrag „Wahlkampf 2050, Heilbronn“ von Teresa Matheis. Die drei Preisträger sind Schüler und Schülerinnen des Robert-Mayer-Gymnasiums Heilbronn.

 

Bürgerstiftungspreis 2016

06.07.2016 Flüchtlingpatenschaft "Welcome" erhält den Bürgerstiftungspreis 2016

Die Gewinner des zum vierten Mal ausgeschriebenen „Preis der Heilbronner Bürgerstiftung“, der in diesem Jahr unter dem Thema „Toleranz für interkulturelles Zusammenleben“ stand, stehen fest: Nach eingehender Prüfung und Diskussion der 23 Bewerbungen aus dem Stadtkreis Heilbronn vergab die Jury den ersten Platz an das Flüchtlingspatenschaftsprojekt „WELCOME“, eine gemeinsame Initiative des Jugendgemeinderats Heilbronn im Kooperationsverbund mit der ARGE Flüchtlingsarbeit der Stadt Heilbronn sowie des Jugendmigrationsdienstes des Diakonischen Werks Heilbronn. Dabei fungieren „einheimische“ Jugendliche als Ansprechpersonen für jugendliche Flüchtlinge und Migranten. Verbunden mit dieser Auszeichnung ist ein Scheck über 5.000 Euro sowie eine Skulptur, die das Logo der Bürgerstiftung darstellt. Der zweite Platz und damit 2.000 Euro gehen an „Erzählcafé – Erzähl mir deine Geschichte!“, eingereicht von der Katholischen Erwachsenenbildung in Heilbronn. Ein Erzählcafé für Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind. Platz drei und 1.000 Euro gehen an das Projekt „Plakatausstellung, Mappen und Postkarten zum Thema Rassismus kannst du knicken“, Schülerplakate zum Thema „Toleranz“ der Johann-Jakob-Widmann-Schule. Übergeben werden die Auszeichnungen im Rahmen der Jahresversammlung der Heilbronner Bürgerstiftung am 11. November.

Aufgerufen waren Personen, Institutionen, Vereine, Schulen, Gruppen und Unternehmen, sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement oder einem Projekt zu bewerben sowie Ehrenamtliche oder Projekte vorzuschlagen. Gewählt hat die Bürgerstiftung das Thema „Toleranz für interkulturelles Zusammenleben“ vor dem Hintergrund, dass ein besonderes Charakteristikum der Stadt Heilbronn die Vielfältigkeit ihrer Bevölkerung ist, die aus etwa 140 Nationen stammt. Rund die Hälfte der Bevölkerung hat eine Zuwanderungsgeschichte. Offenheit, respektvolle Toleranz und die Bereitschaft zur gegenseitigen Verständigung bilden die Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben.

Bewertet wurden die eingereichten Unterlagen von einer fachkundigen Jury, der unter dem Vorsitz von Angelika Biesdorf vom Beirat der Bürgerstiftung Roswitha Keicher (Stabstelle Partizipation und Integration Stadt Heilbronn), die Stadträtinnen Gisela Käfer und Dr. Anna Christ-Friedrich sowie Shamim Sattar (Bharatiya-Heilbronn-Deutsch-Indischer Verein), Natalie Siegle (Interkultureller Bildungsverein „Förderung durch Bildung – Sputnik e.V.“ sowie Landsmannschaft der Deutschen aus Russland) und Dr. Bora Tuncer (Türkisch Round Table), Avital Toren, Sprecherin der Jüdischen Gemeinde Heilbronn, Gertrud Schubert (Heilbronner Stimme) sowie Thomas Schick und Katja Otten von der Heilbronner Bürgerstiftung angehörten.

 

09.11.2015 Bürgerstiftungspreis 2015

Unter dem Motto „Sichtwechsel – Inklusion im Heilbronner Alltag“ wurde der Preis der Heilbronner Bürgerstiftung 2015 ausgeschrieben. Eine fachkundige Jury hat sich unter Einbindung von Personen mit Behinderungen intensiv mit den eingereichten Bewerbungen beschäftigt und  gleich zwei als siegerwürdig befunden – und damit in der dritten Auflage des Bürgerstiftungspreises den 1. Platz erstmals geteilt.

Diesen teilen sich die Pestalozzischule Heilbronn sowie die Außenstelle der Dammrealschule an der Ludwig-Pfau-Schule zusammen mit der Außenklasse der Paul-Meyle-Schule und der Ludwig-Pfau-Schule (LPS). Beide erhielten neben der Sieger-Skulptur jeweils 2.500 Euro Preisgeld.

Die Pestalozzi Schule betreibt ein Inklusionsnetzwerk in Heilbronn seit 1996, das darauf basiert, dass Inklusion, Integration, Teilhabe ganz selbstverständlich in allen Lebensbereichen stattfinden muss. Erfasst werden alle Schüler der Pestalozzischule, alle Schüler in Heilbronn mit Migrationshintergund und alle Jugendliche ohne Schulplatz/Ausbildungsstelle in Heilbronn. Das Projekt verwirklicht das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung durch regelmäßige, im Stundenplan der elf Partnerschulen festgelegte Zusammenarbeit der Betroffenen (behindert und nicht behindert) und deren Lehrern, Integration in Betrieben sowie im sozialen Umfeld des Wohnortes. Dabei findet eine Zusammenarbeit mit den vor Ort involvierten Ämtern/Einrichtungen/Personen statt.

Die Außenstelle der Dammrealschule an der Ludwig-Pfau-Schule zusammen mit der Außenklasse der Paul-Meyle-Schule und der Ludwig-Pfau-Schule ist ein Pilotprojekt inklusiver Beschulung in Heilbronn auf freiwilliger Basis seit mehr als zehn Jahren über drei verschiedene Schularten (Sonderschule, Grundschule, Realschule) hinweg mit Schülern verschiedener Altersstufen und den verschiedensten Begabungen. Es ist ein gemeinsamer Weg, der im Alltag der Schüler und Lehrer selbstverständlich geworden ist und stetig ausgebaut wird.

Mit einem 2. Platz und 2.000 Euro ausgezeichnet wurde der Rollstuhlsportverein Heilbronn e. V. (RSV Heilbronn e. V) dafür, dass er Menschen ohne Behinderung in die Welt der Behinderten „integriert“ – und das seit über 25 Jahren mit gemischten Mannschaften im Sport, mit gemeinsamen gesellschaftlichen Veranstaltungen, mit der allgemeinen Beratung Behinderter und Nichtbehinderter sowie der Überprüfung des Stadtraumes auf Behindertenfreundlichkeit.

Ein 3. Preis, verbunden mit einem Scheck über 1.000 Euro, ging an die Beschützende Werkstätte für geistig und körperlich Behinderte Heilbronn e.V. für die nachhaltige Inkludierung von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt und deren und der aufnehmenden Firmen Begleitung/Betreuung/Beratung im Alltag.

 

03.04.2014 Heilbronner Bürgerstiftung fördert weiter

„Wir wollen keinen verlieren“

Die Pestalozzi Förderschule Heilbronn war 2013 Preisträger des erstmals ausgeschriebenen „Preises der Heilbronner Bürgerstiftung“. Die Heilbronner Bürgerstiftung zeichnete mit diesem Preis unter dem Motto „Wir wollen keinen verlieren!“ Schulen mit einem besonders erfolgreichen, gut vernetzten und langjährig praktizierten Übergangsmanagement von Schule zu Beruf aus. Ausgezeichnet wurden auch das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Heilbronn sowie die Andreas-Schneider-Schule (ASS), Wirtschaftsschule Heilbronn.

Für Jugendliche ist es äußerst wichtig, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, für die Wirtschaft ist es wichtig, junge Menschen möglichst direkt und ohne Zeitverzug für den jeweils richtigen Ausbildungsplatz zu gewinnen. Leider bleiben dabei noch immer jungen Menschen auf der Strecke, aus unterschiedlichsten Gründen. Auch diese Jugendlichen haben eine Chance auf ein geregeltes Leben und eine sichere Zukunft verdient.

Die Heilbronner Bürgerstiftung will diese Idee weiter unterstützen. Es wurden daher alle Schulen im Sekundarbereich (Werkrealschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Förderschulen sowie alle Sonderschulen) im Stadtgebiet von Heilbronn angeschrieben und zu Förderanträgen an die Heilbronner Bürgerstiftung ermuntert. Ziel ist, Schulen in diesem wichtigen Bildungsbereich anzuregen und zu ermutigen und sie durch einen finanziellen Anreiz in einem weiteren Ausbau des wirksamen Übergangsnetzwerks zu unterstützen.

Natürlich sind die Ressourcen der Heilbronner Bürgerstiftung nicht unendlich. Die Heilbronner Bürgerstiftung muss sich daher vorbehalten, die Förderanträge im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu bescheiden. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Fristen und formale Anforderungen sind mit diesem Aufruf nicht verbunden.

 

12.03.2014 Preis der Heilbronner Bürgerstiftung 2014 geht an „Die Theater Experten Junior“

Das Projekt „Die Theater Experten Junior“ des Theaters Heilbronn ist in diesem Jahr Gewinner des Preises der Heilbronner Bürgerstiftung. Bei der Preisverleihung in den Kammerspielen übergab der stellv. Vorstandsvorsitzende Rudolf Senghaas den Award der Bürgerstiftung sowie 5.000 Euro Preisgeld an die Vertreter des Theaters. Platz 2 und damit 2.000 Euro Preisgeld gingen an die Gaffenberg Kinderfreizeit, mit 1.000 Euro und Platz drei wurde die Heilbronner Zirkusschule bedacht.

Entschieden hatten die Preisvergabe im Februar rund neunzig Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren, die sich entweder bei der Heilbronner Stimme bewerben konnten oder aus den Klassenstufen vier, fünf und sechs in Heilbronner Schulen ausgewählt wurden. Für das Kinderparlament, das in den Kammerspielen des Heilbronner Stadttheaters tagte, gab es einen richtigen Wahlentscheid, der auch dazu beitrug die Wichtigkeit von Wahlen und eine Teilnahme an diesen zu vermitteln.

Mit einem Wahlschein ausgestattet kamen die Kinder ins Theater, wo dieser Schein gegen einen Stimmzettel mit den neun Bewerbern getauscht wurde. Während der Veranstaltung sowie im Foyer präsentierten sich die Bewerber, anschließend gab es einen vom Jugendgemeinderat tatkräftig unterstützten Wahlgang mit Wahlkabine und Wahlurne. Die Projekte waren vom Inhalt her nicht eingegrenzt, mit den Ausnahmen, dass sie in Heilbronn stattfinden oder angeboten wurden und werden und dass sie sich an Kinder richten. Offen war, ob sie sportliche, lernende, künstlerische, unterhaltsame oder integrative Inhalte hatten.

 

 

11.11.2013 Premiere feierte der „Preis der Heilbronner Bürgerstiftung“

Anlässlich der Jahresversammlung wurde diese Auszeichnung erstmals übergeben. Die Pestalozzi Förderschule Heilbronn ist erster Preisträger. Ausgezeichnet wurden Schulen mit einem besonders erfolgreichen, gut vernetzten und langjährig praktizierten Übergangsmanagement von Schule zu Beruf. Die Pestalozzischule erhielt neben einem von Schülern des Kolping Bildungszentrum Heilbronn - Schule für Gestaltung geschaffenen Award noch  5.000 Euro. Weitere Preisträger sind das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Heilbronn (Platz zwei, 2.000 Euro) sowie auf Rang drei  Andreas-Schneider-Schule (ASS), Wirtschaftsschule Heilbronn (1.000 Euro).

 

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